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War'n Sie schon mal in mich verliebt?

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2005 Kino-Dokumentarfilm, D/A, Buch/Regie: Douglas Wolfsperger, nach einer Vorlage von Michael Lentz, Digi Beta/35 mm, 89 Min., Farbe/sw
War’n Sie schon mal in mich verliebt?“, attackiert der populäre Komiker Max Hansen ironisch-liebevoll Adolf Hitler als Homosexuellen Ende der 20er. Das Multitalent verliert bald sein Publikum und ist nie wieder auf einer deutschen Bühne zu sehen.

Produktion ICON FILM (ab 07/07 COIN FILM)
Koproduktion Epo-Film, Wien
Sender WDR, ORF
gefördert von Filmstiftung NRW, BKM, FFA, Filmfonds Wien
Weltpremiere Int. Film Festival Locarno / Semaine de la Critique 2005
Verleih GMfilms, Berlin
Prädikat besonders wertvoll

Inhalt

Max Hansen gehört in der Weimarer Zeit zu den Großen des Entertainment. Mit der Rolle des Kellners ‚Leopold’ aus dem berühmten Musical Im weißen Rössl (Berlin 1930) feiert er über Jahre hinweg Erfolge. Kabarettistische Streiche und seine jüdische Abstammung jedoch bringen seine Karriere jäh zu Fall. Nach einer Zwischenstation in Wien baut er sich in Skandinavien eine neue Existenz auf. Trotz-dem ist es sein innigster Wunsch, in seine Heimat zurück zu kehren. Es gelingt ihm, neue Biographien zu inszenieren und Arier-Nach-weise zu beschaffen. Aber die Angst bleibt unbesiegt. Er geht nicht nach Berlin zurück. Das Familienglück leidet unter zahlreichen Affären. Die vier Kinder bekommen den be-rühmten Vater kaum zu Gesicht. Die Töchter Eva und Ann-Mari werden in dem Kinofilm erzählen, was es bedeutet, Mitte des 20. Jahr-hunderts in Europa in einer prominenten Fami-lie aufgewachsen zu sein.

War’n Sie schon mal in mich verliebt? ist eine unterhaltsame Familiengeschichte zwischen Tragik und Komik. Regisseur Douglas Wolfsperger war mit sei-nem letzten Kinofilm Bellaria (Bayerischer Film-preis u.a.) auf vielen internationalen Festivals vertreten. Mit weiteren Zeitzeugen (Brigitte Mira, Volker Kühn u.a.) wird er das Leben von Max Hansen an Drehorten in Berlin, Kopen-hagen, Stockholm und Wien erneut Revue passieren lassen.

  • Team

    BUCH / REGIE Douglas Wolfsperger, nach einer Buchvorlage von Michael Lentz

    KAMERA Igor Luther

    TON Csaba Kulcsar

    SCHNITT Jean-Marc Lesguillons

    MUSIK Haindling
    PRODUZENTEN Herbert Schwering, Christine Kiauk

    BETEILIGTE Brigitte Mira, Volker Kühn, Eva Reinhardt, Ann-Mari Hansen etc.