Drei Jahre lang saß Karl Escher (Éric Caravaca) im Gefängnis. Unschuldig. Um seinen Vater (Maximilian Schell), einen einflussreichen Bankier, zu schützen, hatte er die Vorwürfe der Urkundenfälschung und Unterschlagung von großen Geldsummen auf sich genommen. Doch Karl ist sich sicher, dass sein Bruder Franz (Robinson Stévenin) hinter den illegalen Machenschaften steckt. Das Vertrauen innerhalb der Familie ist erschüttert. Einzig auf seine Schwester Amalia (Isild Le Besco) kann Karl sich noch verlassen und weiht sie in seine Verdächtigungen ein. Karl befürchtet, dass künftig die Geldwäsche in einem noch größeren Stil betrieben werden soll. Er sinnt auf Rache. Karl will seinen Bruder zur Strecke bringen und seinen eigenen Namen wieder rein waschen. Um seinen Verdacht zu belegen, schließt sich Karl einem Gangsterboss (Tchéky Karyo) an. Seine Gang ist hinter dem Schwarzgeld her, Karl braucht lediglich die geheimen Dokumente, die seine Unschuld beweisen. Doch als sein Bruder Franz von der Sache Wind bekommt und ihn an die Polizei verrät, ist plötzlich die ganze Familie in Gefahr – es kann keine unschuldigen Gewinner geben.

Weltpremiere Max Ophüls Preis 2015 (Eröffnungsfilm)
Koproduktion Red Lion/LUX, Novak Prod/BE
Verleih Farbfilm
Kinostart 19. März 2015

2014 | Kino-Spielfilm | 84 Min. | DCP

Cast

Éric Caravaca
Isild Le Besco
Robinson Stévenin
Maximilian Schell
Tchéky Karyo
Wolfram Koch
u.a.

TEAM

Regie Frank Hoffmann, Pol Cruchten
Drehbuch Érick Malabry, Frank Hoffmann – frei nach Schiller
Kamera Jerzy Palacz
Szenenbild Christian Bussmann
Kostümbild
Isabelle Dickes
Schnitt
Sophie Vercruysse
Musik Michael Rother
Produzentin Jeanne Geiben (Red Lion)
Koproduzenten Christine Kiauk / Herbert Schwering (COIN FILM), Olivier Dubois (Novak Prod)
Redaktion 
Maike Klingenberg, Jule Broda (ZDF/ARTE)



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