Ein Fisch und Ninas Unfähigkeit, auf ihren Inline Skates zu bremsen, bringen Jan (Tino Mewes) und Nina (Sophie Rogall) schlagartig zusammen. Jan ist 16, schüchtern und ein Einzelgänger. Seine Leidenschaft ist die Unterwasserwelt, in die er am liebsten eintauchen würde, um seine Krankheit zu vergessen und seine überfürsorgliche Mutter abzuschütteln. Jans einziger Vertrauter ist sein Großvater, ein skurriler Kauz, der die Abenteuerlichkeit des Lebens zu schätzen weiß und als einziges Familienmitglied seinen Humor nicht verloren hat. Nina ist anders: Sie ist frech, spontan und steht auf eigenen Beinen. Ihre Mutter hat sich ins ferne Kenia abgesetzt, auf ihren Vater und ihren Bruder kann Nina nicht zählen. Nur ihre Freundin Angel, eine Mittfünfzigerin, die sich mit dem Verkauf von Erotikspielzeug über Wasser hält, hört ihr zu. Doch Beide haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Zusammen brechen sie aus ihrem Alltag aus und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Sie suchen ihr Paradies und sie wissen: Es ist dunkel, ruhig, nass und voller Fische. Um die brennende Frage zu beantworten, ob Fische wirklich Sex haben, übernachten Nina und Jan heimlich im Aquarium – mit ungeahnten Konsequenzen. Ihr kleines Paradies ist bedroht – durch die beengende Welt der Erwachsenen, Missverständnisse, Unsicherheiten und durch eine nicht mehr zu verdrängende Realität: Jan ist mit dem HIV-Virus infiziert.

Weltpremiere Max-Ophüls-Preis Saarbrücken 2002
Verleih Ottfilm, Berlin
Kinostart 15. August 2002
Prädikat besonders wertvoll

2001 | Kino-Spielfilm | 103 Min. | 35 mm

Cast

Sophie Rogall
Tino Mewes
Annette Uhlen
Hans-Martin Stier
Ferdinand Dux
Angelika Milster
Jürgen Tonkel
Thomas Feist
Uwe Rohde
Ellen ten Damme
Suzanne Vogdt
Adrian Zwicker
Veit Stübner

Team

Regie und Drehbuch Almut Getto
Kamera Andreas Höfer
Schnitt Ingo Ehrlich
Szenenbild Peter Menne
Kostümbild Sandra Fuhr, Ute Pfaffendorf
Ton Hubertus Müll
Mischung Richard Borowski
Musik Tom Deininger, Sten Servaes
SoundDesign Kai Storck
Redaktion Andrea Hanke, Claudia Simionescu
Produzenten Herbert Schwering, Christine Kiauk

PREISE

2003 Deutscher Filmpreis / Bestes verfilmtes Drehbuch
2003 Deutscher Filmpreis / Sophie Rogall nominiert als Beste Hauptdarstellerin
2002 Preis der deutschen Filmkritik / Bestes Drehbuch
2002 Filmfestival Schwerin / Publikumspreis
2002 Max-Ophüls-Festival / Filmpreis des Saarld. Ministerpräsidenten



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