„Im Sog des Krieges“ ist ein Film über die Zerstörungskraft des Krieges, über seelische Zerstörung und die Auswirkungen auf nachfolgende Generationen.

Seit den 1980er Jahren verfüge ich über die Kriegstagebücher meines Vaters und seine Feldpostbriefe an meine Mutter. Er war von 1943 bis Kriegsende als zu­verlässiger Offizier bei der Strafdivision 999 und sah sich selbst  er als ‚Werkzeug in einer mächtigen Maschine‘. Seine Aufzeichnungen sind ungefil­terte Dokumente aus der Unmittelbarkeit des Krieges. Sie vermitteln , wie er empfunden, gedacht und erlebt hat. Sie zeigen, wie Propaganda verführt und wie die dem Krieg eigenen Gesetze den Menschen innerlich verwüsten. Im heutigen Kontext gelesen und verstanden, sind die Aufzeichnungen meines Vaters War­nungen an die Nachgeborenen.

Christoph Boekel

Fertigstellung 2019
Koproduktion
COIN FILM, Baum-Film

Kino-Dokumentarfilm | ca. 90 Min. | DCP

Team

Drehbuch | Regie Christoph Boekel
Kamera Axel Brandt
Schnitt Thomas Balkenhof
Produzenten Herbert Schwering, Christoph Boekel



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