Inhalt
Agnes (Sylvana Krappatsch)
arbeitet als erfolgreiche
Wissenschaftlerin und
hat ihr Leben fest im
Griff. Beruf und Forschung
sind ihr wichtig, das
Familienleben mit ihrem
Ehemann Walter (Samuel
Finzi) und Tochter Leni
(Isabell Metz) kommt
daher oft zu kurz. Auch
das Verhältnis
zu ihrer Schwester Karola
(Jule Böwe) ist
gut, aber für mehr
reicht die Zeit nicht.
Alles geht seinen geregelten
Weg. Bis die Schwester
überstürzt
verreist und Agnes den
Schlüssel einer
fremden Wohnung zum
Blumen gießen
hinter-lässt.
Die Wohnung muss Hals
über Kopf verlassen
worden sein. Alles liegt
offen herum. Agnes fühlt
sich auf sonderbare
Weise von diesem Ort
angezogen. Immer selbstverständlicher
nimmt sie die Wohnung
für sich in Besitz
und macht dabei eine
Entdeckung. Es ist die
Wohnung eines Ehepaares
- Bruno und Theresa.
Agnes erfährt,
dass Theresa auf dem
Weg zu ihrem Liebhaber
tödlich verunglückte.
Der Ehemann Bruno (André
Jung) muss danach aus
der Wohnung verschwunden
sein.
Eines Tages schläft
Agnes in der Wohnung
ein. Als sie aufwacht,
spürt sie einen
Mann hinter sich liegen.
Es ist Bruno. Sie sieht
ihn nicht, sie sprechen
nicht, aber sie schlafen
miteinander. Und Agnes
kommt wieder. Ihr Alltag
und ihre Ehe geraten
aus den Fugen und sie
lässt sich ziellos
treiben. Bruno versucht,
mit den Besuchen von
Agnes seine Trauer zu
verdrängen. Gemeinsam
leben die beiden den
Alltag eines
Liebespaares, das sie
nicht sind. Sie benutzen
einander, jeder für
sich. Trotzdem wissen
sie, dass ihre Beziehung
keine Zukunft haben
wird.
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