Liebe schwarz weiss

Inhalt

Wie gründe ich eine Familie mit neunzehn? Aus einem kleinen Dorf in Ghana kommt Bobby Mitte der 90er Jahre nach Köln. Dort lernt er Christine kennen. Im Taumel zwischen Verliebtheit, Disco und Glück finden sie sich im Familienleben wieder. Christine ist schwanger, Hakim wird geboren. Der Vater will sich um seinen Sohn kümmern und für seine Familie sorgen. Doch die Heirat scheitert an den noch fehlenden Papieren, die Arbeit an den Behörden und das Glück an ihnen selbst. Der Alltag verdreht die Liebe, unterschiedliche Familienvorstellungen werden zum Klotz am Bein. Christines innigster Wunsch ist: „Ich will eine Familie, so wie früher in den Filmen im Fernsehen.“ Bobby versucht, realistisch zu bleiben. Afrikanisches Leben im weißen Deutschland ist nicht leicht.
Bobby (23) und Christine (21) verbringen viel Zeit mit ihren besten Freunden - deutsche Frauen und afrikanische Männer. Ihre Clique ist ihre Familie, die Wohnung wird zum Dorfplatz. Dort werden Liebesbeziehungen besprochen, Gebetsteppiche ausgerollt und das Ende vom Ramadan gefeiert. Handys haben alle, man muß immer erreichbar sein. Sie wollen tanzen, Spaß und Party. Und alle träumen von der Zukunft. Doch große Vorsätze sind nicht einfach und bessere Aussichten wenig in Sicht.
Über ein Jahr zeigt der Film Bobby, Christine und ihre Clique. Die Autorin und Kamerafrau Britta Wandaogo, die selbst mit einem Afrikaner verheiratet ist und mit ihm eine Tochter hat, begleitete wie selbstverständlich das Leben der Protagonisten. Ihr Blick in die afrikanische Welt im deutschen Wohnzimmer bleibt dabei immer nah und direkt.

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